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| Geschrieben von Charlotte - Gestern, 18:13 |
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the crown was the plan you were never supposed to matter Prince Henry Wideshore Vielleicht liegt es daran, dass die Krone nie für dich bestimmt war. Dein Bruder bekam die Verantwortung, die Erwartungen und all jene Blicke, die schon in einem Kind den zukünftigen König sehen wollten. Dir blieb etwas, das innerhalb einer königlichen Familie beinahe genauso wertvoll sein kann: ein wenig mehr Freiheit. Und du hast sie genutzt. Vielleicht manchmal etwas zu ausgiebig. Denn Henry Wideshore ist kein Name, den man ausschließlich aus sorgfältig formulierten Pressemitteilungen kennt. Es gab Schlagzeilen, Gerüchte und vermutlich einige Abende, über die der Palast lieber niemals gesprochen hätte. Du bist ein Draufgänger, jemand, der Grenzen gelegentlich erst bemerkt, nachdem er sie überschritten hat, und du scheinst dich mit der Rolle des etwas weniger pflichtbewussten zweiten Sohnes ziemlich gut arrangiert zu haben. Zumindest sieht es von außen so aus. Was davon wirklich Henry ist und was vielleicht nur das Bild, das andere längst von ihm erwarten, soll ganz dir gehören. Denn hinter einem Skandal steckt meistens mehr als die Schlagzeile darüber. Und hinter einem Prinzen hoffentlich mehr als sein Titel. she knows exactly what she wants Charlotte Josephine von Spielsdorf ist das ziemlich genaue Gegenteil von dir. Zumindest auf den ersten Blick. Die vierundzwanzigjährige Prinzessin von Bayern ist diszipliniert, intelligent und beherrscht genug, um selten etwas zu tun, ohne vorher über die Konsequenzen nachzudenken. Sie kennt ihre Pflichten und erfüllt sie, selbst wenn sie die Regeln, die damit einhergehen, längst nicht alle liebt. Charlotte weiß, wie man lächelt, wenn Kameras auf sie gerichtet sind. Sie weiß, wann sie schweigen sollte. Sie weiß, welche Worte von einer Prinzessin erwartet werden und welche Gedanken besser unausgesprochen bleiben. Und sie weiß auch, dass sie niemals Königin von Bayern werden wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass Charlotte den Gedanken an eine Krone aufgegeben hätte. Vielleicht hat sie nur aufgehört, nach ihr in Bayern zu suchen. you are on opportunity Ihr kennt euch bereits. Gut genug, dass du für Charlotte längst kein unbekannter Name auf irgendeinem Stammbaum mehr bist. Gut genug, dass Begegnungen zwischen euch nicht erklärt werden müssen. Und inzwischen gut genug, dass Charlotte angefangen hat, dich mit anderen Augen zu betrachten. Nicht unbedingt mit romantischen. Noch nicht. Du bist der jüngere Bruder des englischen Kronprinzen, der Enkel der Königin und damit eigentlich nicht derjenige, für den der Thron vorgesehen ist. Aber Erbfolgen sind keine Naturgesetze. Menschen verzichten, Verhältnisse verändern sich, Entscheidungen werden getroffen, die Jahre zuvor niemand erwartet hätte. Charlotte weiß nicht, ob du jemals König wirst. Sie weiß nur, dass du es werden könntest. Und manchmal reicht eine Möglichkeit vollkommen aus. Also beginnt sie, ihre Karten auszuspielen. Nicht offensichtlich. Dafür kennt Charlotte dieses Spiel zu gut. Vielleicht bleibt sie nach einer Veranstaltung ein wenig länger bei dir stehen. Vielleicht sucht sie häufiger deine Gesellschaft. Vielleicht bekommt ein Lächeln eine andere Bedeutung als noch einige Monate zuvor oder ein eigentlich belangloses Gespräch dauert plötzlich bis weit nach Mitternacht. Sie möchte dein Interesse. Und wenn daraus irgendwann mehr wird? Umso besser. Charlotte hat einen Plan. Sie möchte nur unter keinen Umständen selbst Teil des Risikos werden the problem with plans Denn Charlotte hat nicht vor, sich in dich zu verlieben. Das war nie Bestandteil der Rechnung. Vielleicht findet sie dich attraktiv. Vielleicht mag sie deinen Humor schon jetzt mehr, als sie zugeben würde. Vielleicht genießt sie sogar diese Seite an dir, die so wenig mit ihrer eigenen kontrollierten Welt gemeinsam hat. Aber Gefühle? Nein. Gefühle machen unvorsichtig. Und Charlotte von Spielsdorf ist vieles, aber nur selten unvorsichtig. Was sie dabei möglicherweise unterschätzt, bist du. Denn Henry soll in dieser Geschichte niemals nur der Mann sein, den Charlotte um den Finger wickelt, damit sie irgendwann eine Krone tragen kann. Vielleicht bemerkst du früh, was sie tut. Vielleicht kennst du Charlotte gut genug, um zu wissen, dass manche ihrer zufälligen Begegnungen überhaupt nicht zufällig sind. Vielleicht durchschaust du ihren Plan sogar beinahe von Anfang an und entscheidest dich trotzdem, nichts zu sagen. Weil es dich amüsiert. Weil Charlotte dich interessiert. Oder weil auch du längst deine eigenen Gründe hast, dieses kleine Spiel weiterzuspielen. Und vielleicht stellt sich irgendwann ohnehin die Frage, wer hier eigentlich wen um den Finger wickelt. somewhere between pretending and meaning it Es soll langsam passieren. So langsam, dass Charlotte selbst lange genug behaupten kann, überhaupt nichts würde passieren. Ein Flirt, den sie beginnt, weil er Teil ihres Plans ist, und bei dem sie irgendwann vergisst, warum sie ihn überhaupt angefangen hat. Ein Gespräch, das persönlicher wird als beabsichtigt. Eine Nachricht, auf die sie ein wenig zu schnell antwortet. Deine Hand an ihrem Rücken bei einem offiziellen Empfang, die dort vielleicht eine Sekunde länger bleibt, als es notwendig gewesen wäre. Der erste Moment, in dem Charlotte einen Raum betritt und automatisch nach dir sucht. Vielleicht bringst du sie dazu, etwas Unvernünftiges zu tun. Vielleicht bringt sie dich dazu, ausnahmsweise vernünftig zu sein. Vielleicht streitet ihr. Vielleicht überschreitet einer von euch irgendwann eine Grenze, von der ihr vorher beide behauptet hättet, sie würde niemals zum Problem werden. Und irgendwann sitzt Charlotte vermutlich allein mit der unangenehmen Erkenntnis da, dass sie nicht mehr weiß, wo ihr Plan aufgehört und etwas anderes begonnen hat. Denn solange sie nur wollte, dass du dich in sie verliebst, war alles einfach. Schwierig wird es erst, wenn sie merkt, dass sie dein Herz inzwischen gar nicht mehr will, weil es sie einer Krone näherbringen könnte. Sondern weil es deins ist. what if you know? Besonders spannend fände ich es, wenn Henry kein ahnungsloses Opfer von Charlottes Ambitionen wäre. Du darfst intelligent sein. Du darfst ihre Absichten erkennen. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann. Und du darfst darauf reagieren, wie es zu Henry passt. Konfrontierst du sie? Spielst du mit? Lässt du sie glauben, sie hätte alles unter Kontrolle, während du längst weißt, was sie versucht? Oder verletzt es dich tatsächlich, als du irgendwann herausfindest, dass zumindest ein Teil ihrer anfänglichen Nähe niemals nur dir gegolten hat? Denn selbst wenn Charlotte sich irgendwann wirklich in Henry verliebt, verschwindet damit nicht automatisch das, womit alles begonnen hat. Und vielleicht kommt irgendwann genau die Frage, vor der sie sich nicht mehr verstecken kann: Hättest du mich überhaupt gewollt, wenn es keine Krone gegeben hätte? Die Antwort darauf kennt Charlotte selbst noch nicht. last words Fest steht für dich eigentlich nur das Grundgerüst: Du bist 26 Jahre alt, ein Prinz von England und der jüngere Bruder des Kronprinzen. Du hast den Ruf eines Draufgängers, bist bereits durch den einen oder anderen Skandal aufgefallen und darfst gerne eine deutlich lockerere Beziehung zum höfischen Protokoll besitzen als Charlotte. Alles dahinter möchte ich bewusst offenlassen. Wie stehst du zu deiner Familie? Zu deinem Bruder? Zur Monarchie? Bist du froh darüber, dass niemand erwartet, eines Tages einen König aus dir zu machen? Oder gibt es diesen kleinen Teil in dir, der sich manchmal fragt, ob du es vielleicht besser könntest? Sind deine Skandale tatsächlich Ausdruck deiner Persönlichkeit oder steckt dahinter vielleicht auch jemand, der irgendwann aufgehört hat, gegen das Bild anzukämpfen, das ohnehin alle von ihm haben? Du sollst eigene Beziehungen, Ziele, Fehler und Konflikte mitbringen. Henry muss nicht perfekt zu Charlotte passen. Ich glaube sogar, dass es interessanter ist, wenn er es nicht tut. Er sollte ihr widersprechen können, sie herausfordern, ihr manchmal gehörig auf die Nerven gehen und gleichzeitig zu einem der wenigen Menschen werden, bei denen Charlotte irgendwann nicht mehr darauf achtet, ob sie sich gerade so verhält, wie man es von einer Prinzessin erwartet. Denn am Ende suche ich hier weniger den perfekten zukünftigen König. Ich suche den Mann, wegen dem Charlotte irgendwann vielleicht bereit wäre, auf die Krone zu verzichten, die sie durch ihn eigentlich haben wollte. Charlotte glaubt gerade noch, dass sie sehr genau weiß, was sie tut. Sie hat dich ausgewählt, sie hat ein Ziel und sie ist fest davon überzeugt, Herz und Verstand dabei problemlos voneinander trennen zu können. Vielleicht solltest du ihr noch nicht verraten, wie schlecht dieser Plan tatsächlich ist. Abschließend möchte ich noch eine kleine, aber wichtige Sache erwähnen. Wenn du Henry übernimmst, übernimmst du die Länderverantwortung für Großbritannien und damit einhergehend wird eine aktive Teilnahme an den Plots erwartet, da du eine „herrschende“ Funktion übernimmst, da derzeit sein Bruder und seine Großmutter noch nicht bespielt werden. |

