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Die Rückeroberung der umkämpften Gebiete
#16
18. Gönne dir dein Lieblingsessen und beschwer dich darüber, dass es nicht so schmeckt wie in der Heimat

Auch, wenn Grace sich Mühe gegeben hat, HIER schmeckt es nicht so wie zu Hause.

(10.09.2017, 01:19 AM)Myriel schrieb: Und dann dauerte es keine 10 Sekunden und Amy war aufs Bett ihrer Schwester gekrabbelt und hatte sich die erste Pommes in den Mund geschoben.
„Für wen ist das Obst?“ Mit vollem Mund. Und dann: „Hm, naja. Ich dachte, sie können Pommes hier gut in Europa! Aber nicht so, wie bei uns. Weißt du die Pommes an der Oriental Parade, diese gedrehten? Die sind sooo gut. Die hier schmecken anders.“
Trotzdem verschwand die nächste Pommes. Amy liebte Pommes, wie vieles andere, was fettig und ungesund war. Gut und gerne ihr Lieblingsessen. Und abgesehen davon, dass Fingerfood im Bett so schön handlich war, hatte Gracelyn ganz sicher auch genau daran gedacht. Pommes Nummer drei. „Obwohl“, Pommes Nummer vier. „Je mehr man davon isst…“
Sie grinste ein wenig schuldbewusst, auch wenn sie sich sicher nicht genierte, sich so aufs Essen zu stürzen. Trotzdem war das heute sehr schnell. „Ich hab ein bisschen Hunger, sorry. Den ganzen Nachmittag gab es nichts als Kaffee und Wasser und zum Mittag auch bloß ein Sandwich.“

Bewertung von Max: Erfüllt.
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#17
25.Kaufe ein Wiener Souvenir und präsentiere es stolz

4.Bringe die Codenamen anderer Raben durcheinander

46. Rabenanführer: Komm uneingeladen in eine Konferenz und beschreibe ausführlich, wie du an den Sicherheitskontrollen vorbeigekommen bist


-> mit Lucas Plotpost
Zitat:Sie waren hier um zu verhandeln, nicht um sich im Sacher den Hintern breit zu sitzen. Das war von Anfang an klar gewesen, Lucas war sogar so weit gegangen und hatte seinerzeit in einer Rede gesagt das sie das Recht hätten gehört zu werden, immerhin waren die USA kein Liechtenstein, sie hatten 100 Millionen Menschen die sie vertraten. 100 Millionen Menschen von denen weit über neunzig Prozent an den ersten Wahlen teilgenommen hatten. Deswegen hatten sie Kabinett beschlossen an dieser Konferenz teilzunehmen. Das Erin selbst nicht hier hin kam war eine Frage von terminlichen Gründen, zumindest war das die offizielle Begründung, innerhalb der Administration war man sich einig geworden das der junge Vizepräsident mehr 'adelkompatibel" war als das eigentliche Staatsoberhaupt. Seine Fähigkeit andere Leute um den Finger zu wickeln war von jeher sehr ausgeprägt gewesen.
Auch wenn dies eine neue Situation, ein ganz neues Kapitel in seinem Leben war, so überzog Lucke das kleine bisschen Nervostität das mitschwang mit einem riesen Schwung guter Laune. So scherzte er mit Dyonisos, oder war es doch Uranos? Auf jeden Fall hatte sein Begleiter sich nicht anmerken lassen wenn der Vize ihn mehrfach mit dem falschen Namen angesprochen hatte. Und er präsentierte Agent Calden, ein Agent des Secret Services stolz seine Schuhe. Diese waren Wiener Unikate aus der Schuhmanufaktur von Ludwig Reiter und mit Abstand das bequemste was er je an den Füßen getragen hatte.

Als er aus dem Auto, dem gepanzerten Cadillac den alle nur The Beast nannten, war ihm ein sicher: Das Blitzlichtgewitter. Über all klickten Kameras, und der mittlerweile geübte Jurist lächelte. winkte kurz, setzte dann aber unbeeiirrt seinen Weg in die Hofburg fort. Das Gesehen-werden war mehr wert als all das was er jetzt gleich da drin zu erwarten hatte. Der Sicherheitsdienst schien so verdutzt das sie ihn einfach durchgehen ließen, wohl auch weil sein selbstbewusstes Auftreten. Auf dem Weg zum Konferenz sortierte er sich nochmals kurz. Der Angriff auf Oregon war ziemlich besorgniserregend, Utah war ein enormer Fortschritt und das Confed war noch nicht ganz überschaubar was da wirklich gerade passierte.
Dann betrat er den hergerichtete Saal, der an Prunk kaum zu überbieten war. Einen Moment ließ er es auf sich wirken ehe er den Kaiser erfasste. "Eure kaiserliche Majestät", sagte er mit einem freundlichen Tonfall und einem Lächeln dem jede Schwiegermutter die Tränen in die Augen trieb. "Ich bedanke mich für den problemlosen Einlass in euer Zuhause. Ihr Sicherheitsdienst scheint sehr freundlich zu sein und ließ mich problemlos passieren. Wo darf ich Platz nehmen?" Provokant, vielleicht allerdings in keinem Maße unzivilisiert.
[Bild: hfgbyi9p.png]
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#18
Punkt 23: Lästere über die Raben - vor einem Raben! Sollte hiermit erfüllt sein.

Zitat:"Woooobei..." Sie zog dies Wort in die Länge, ganz so als sei ihr gerade etwas aufgefallen. "...wenn ich es recht überlege meinen Sie nicht, mit dem Benehmen eines Kleinkindes würde ich mich besser in ihre Reihen einfügen? In den Haufen aus tollwütigen Geisteskranken, heimtückischen Verrätern, realitätsfremden Möchtegernschriftstellern, schwulen Hollywoodregiseuren und vom Leben benachteiligten Kosmetikerinnen,?" Hatte sie jemanden vergessen? Ach ja Mr. Galloway, das Rindviech, welches glaubte sich über das politische Parkett bewegen zu können, ohne dort Dung zu hinterlassen. Egal. "Ein Wunder eigentlich wie weit die Raben gekommen sind, dedenkt man wer dazugehört!" Die größte Kuhscheiße überhaupt. Sie fragte sich ernsthaft, wie diese Teroristen es geschafft hatten das Golden Kingdom einzunehmen. Vielleicht weil ihr Vater Frisörinnen keinen Verrat zugetraut hatte?
".....Aber das hier ist nicht Hollywood! Sie sind kein verdammter Held! Nur ein Schwachkopf in einer erbärmlichen Inszenierung von Möchtegern-Weltverbesserern, die sich für die Guten halt und sich anmaßen zu glauben sie wüssten wie man ein Land regiert! Und dabei doch nichts anderes sind, als elende Kriminelle! Terroristen! Sie wissen gar nichts!"

Punkt 39: Bezichtige jemanden homosexuell zu sein. Schätze den NPC als schwul zu bezeichnen wird nicht zählen...aber...kostet nix zu fragen =)
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#19
Nein Punkt 39 geht nicht auf :D Nummer 23 ist gekauft!

Max, auch deine Punkte werden eingetragen.
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#20
Punkt 42 (Raben). Ändere etwas an deinem Aussehen.

Zitat:Langsam zog sie sich das Frotteehandtuch vom Kopf, in das sie ihre Haare nach dem Duschen eingewickelt hatte. Scheiße waren die hell geworden! Atomic blond. Wer zur Hölle dachte sich bitte solche Haarfarbenbezeichnungen aus?

Ist zwar aus Camys Steckbrief und nicht aus dem inplay....aaaber vielleicht zählt es. Sonst brauch ich ne Szene, wo ich das nochmal einbaue. =)
[Bild: 30522125se.png]
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#21
Bitte bau es in eine Szene ein ;)
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#22
(13.10.2017, 05:55 PM)Ileana schrieb: Bitte bau es in eine Szene ein ;)

das wäre denn hier passiert:

http://www.divided-kingdoms.de/showthrea...4#pid78214

Einmal Atomic blond XD
[Bild: 30522125se.png]
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#23
(06.12.2016, 01:44 PM)Ileana schrieb: 9. Lass deinen Charakter Ingame über die Folgen des Sklavenaufstands nachdenken

Zitat:
Jordan hatte keinen Schlaf bekommen. Das sah man den Nordamerikaner deutlich an. Seine Augen waren dunkel gerädert, der Blick glasig. Hätte er gekonnt, wäre er sofort eingeschlafen, hier und jetzt, an Ort und Stelle. Allerdings ließen das Thema, die aktuelle Lage und die Tatsache, dass er in dieser Konferenz saß, es einfach nicht zu. Der Plan war ein anderer gewesen. Er hatte sich früh von Freunden und Bekannten verabschiedet, war in sein Zimmer gegangen, duschen, noch ein paar Tagesreports lesen und schlafen. Zehn Minuten nachdem er das Licht ausgemacht hatte, kam der verheerende Anruf. Sein Großvater persönlich hatte ihn über die Aufstände informiert. Fast überall im Land hatten sich die Sklaven organisiert und gingen auf ihre Besitzer los. Verhältnismäßig ruhig war es nur im Herzogtum Louisiana, was von der Familie seines Freundes Mason verwaltet wurde und worin auch Jordan viele Bemühungen seinerseits steckte. Es war ein mehr als schwarzer Tag für sein Königreich und das Land, was er liebte. Noch viel schlimmer war es, dass es Jordan zugefallen war in der Ferne, um Hilfe zu bitten oder eher zu betteln. Darauf würde es sicherlich hinaus laufen. Bitter, wirklich bitter. Indessen versuchten andere in seinem Land Herren der Lage zu werden. Er konnte nicht umhin sich Gedanken über die Folgen zu machen. Was würde aus diesem Aufstand hervor gehen? Abspaltungen von Gebieten? Völlige Destabilisierung des Confederate Kingdoms? Die Abschaffung der Monarchie oder nur die Absetzung seines Großvaters? Nichts davon sorgte sonderlich für Freudensprünge bei dem 29jährigen.

Er wusste, dass das hier kein Spaziergang werden würde. Als der Kaiser den baldigen Beginn ankündigte, zog Jordan sein Jackett zurecht und warf einen erneuten Blick in seine Unterlagen. Der Blick auf die Diplomatie, die sein Großvater da verursachte hatte, ja verursacht war das treffende Wort, würde es ihm hier und heute nur noch schwieriger werden. Auf dem Nordamerikanischen Kontinent verstand man sich nur mit Kalifornien, was bereits gefallen war und mit Texas&Oklahoma-Kansas. Den restlichen Ländern hatte man nichts zu sagen oder wenn doch, nichts Gutes. Ein kleiner Lichtblick in diesem Dilemma war nur Myriel, Neuseeland. Er nickte ihr zu als sich ihre Blicke trafen.
Er war immer noch nicht auf einem grünen Zweig angekommen, der den Anfang seines Appells darstellen sollte als die Tür aufschwang und ein weiterer Konferenzteilnehmer erschien. Zunächst widmete Jordan ihm kein wirkliches Interesse, na ja, bis die allgemeine Empörung los brandete und auch der junge Thronfolger den Neuankömmling betrachtete. Nicht im Ernst!, entfuhr es der jungen Königin von Grand Carolina und Jordan hätte es nicht treffender ausdrücken können. Und das Das ist wirklich nicht zu fassen. von Gwendolin Seymour reihte sich in eine ganze Reihe empörter Kommentare ein. Auch Jordan konnte in diesem Fall nicht an sich halten, denn gerade im Hinblick auf die Ereignisse der letzten Nacht, war sein Nervenkostüm denkbar überstrapaziert. „Eure Majestät.“, wandte auch er sich an den Österreichischen Kaiser, der als Konferenzleiter fungierte. „Im Namen des Confederate Kingdom fordere ich den Ausschluss dieses Mannes von dieser Konferenz. Es ist undenkbar aktuelle Details in seiner Gegenwart zu erläutern.“ Jordan war aufgestanden, die Schultern waren gestrafft und der Blick entschlossen. Kein Zittern war in seiner Stimme zu finden gewesen, was deutlich zeigte, dass König George Howard schon viel zeit in die Ausbildung seines Enkels investiert hatte, mit Erfolg.


Zusammenfassung


- Sitzt müde auf seinem Platz
- Nickt Myriel begrüßend zu
- fordert offen den Ausschluss von Lucas Calloway von der Konferenz
[Bild: Chris_Sig_5_zpsvukjvyxg.png]
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#24
(06.12.2016, 01:44 PM)Ileana schrieb: 26. Setze dich mit den Positionsbesetzungen deines Hofstaates auseinander - gibt es bessere Alternativen?
27. Versuche einen bürgerlichen, oder Charaktere niederen Adels für deinen Hofstaat zu werben / abzuwerben
33. Google dich selbst

Amy war fleißig, zum Leidwesen ihrer Freundinnen xD Zu finden ist es hier.

(21.10.2017, 12:04 AM)Myriel schrieb: Abwägend blickte Amy der anderen Rothaarigen hinterher. „Gina… Sie ist nicht schlecht in ihrem Job, glaube ich. Was hattet ihr bisher für einen Eindruck? Man fragt sich, ob sie sich wohl abwerben lässt…“ Sie grinste. „Wäre doch fast ein Tausch, nachdem ‚wir‘ von da unten Danny hochgeschickt haben.“
Dann aber zückte sie ihr Smartphone, öffnete den Browser und tippte ihren eigenen Namen in die Suchmaske.
„Jetzt mal ersthaft, wenn man sich das anschaut…“ Sie hielt den anderen beiden den kleinen Bildschirm unter die Nase und scrollte auf und ab, ein wenig zu schnell, um alle Überschriften lesen zu können. Hoffentlich auch für die von Leonhard und ihr, sonst könnten sie direkt mit einem Geständnis weitermachen… Und das wollte Amy doch lieber zu einem anderen Zeitpunkt, wenn sie es zelebrieren konnte. Carrie wusste es ohnehin schon. Nein, worum es ihr eigentlich ging, war, dass die meisten Einträge sich damit beschäftigten, was sie wann wo getragen hatte oder aber, dass sie Grace hier und dorthin gefolgt war. Darin fand sie sich überhaupt nicht wieder!
Und dann natürlich immer noch ein Haufen Artikel über sie und Henry… Über… über… Ärgerlich wischte sie den Gedanken weg, ehe er sich festsetzen konnte, wischte die kritischen Artikel mit dem Daumen fort. Wenn es mal immer so einfach wäre. Sie schluckte und sprach schnell weiter.
„Wäre es nicht schöner, wenn ein Angestellter dafür sorgen könnte, dass dort relevante Dinge zuerst auftauchen? Ein Suchmaschinenoptimierer? Oder überhaupt, wenn sich mehr Artikel mit weniger banalen Dingen befassten… Unsere Hofangestellten sind da etwas träge. Kaum, dass man aus Kiwi-Land raus ist, bemerkt man das. Bei uns ist das nicht nötig, da ist alles heile Welt. Nur vielleicht sollte man dann ein, zwei Nicht-Kiwis anstellen. Oder Leute mit mehr Biss, wie eben Gina.“

Was erzählte sie hier eigentlich? Sie kam leicht vom Thema ab. Eigentlich hatte Amy doch nur Kewaunees Pressesprecherin hinterher gesehen. Nur wo sie jetzt einmal dabei war… Ihre Augen fixierten Alice, ein Koboldlächeln zeichnete sich ab.
„Sag mal Alice… Sooo lange geht dein Studium doch gar nicht mehr. Und du hast ein Talent für Worte. Möchtest du nicht über eine Anstellung beim Königshaus nachdenken? Das würde dir viele Dinge erleichtern, viele Türen öffnen… Und wir sind doch auch nur Menschen!“
Der Kobold bekam etwas unschuldiges, entwaffnendes. Sie wäre ehrlich überrascht, wenn Alice wirklich Interesse zeigen würde, aber zu fragen schadete ja nicht! Und Alice wäre herzlich willkommen.
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#25
Dann will ich doch auch mal sozial sein. Folgender Punkt ist in dieser Szene Thema:
(06.12.2016, 01:44 PM)Ileana schrieb: 19 - Unterhalte dich mit einem anderen Charakter über die Sklavenaufstände im Confed

(21.10.2017, 12:04 AM)Azriel schrieb: „Das ist genau das, was du damit meinst, dass ehemalige Sklaven nicht zu Sklaventreibern werden sollten. Aber die Möglichkeit dazu… ist gegeben. Immer. Im Confederate Kingdom für mich dadurch, dass es zu viele Meinungen gibt. Die haben wir auch, aber nur zwei davon sind groß. Im Confederate Kingdom sind es drei.“ Der Aufstand der Sklaven, der in jede Richtung formbar war. Wäre. Ein uneinsichtiges System, das die alten Verhältnisse behalten wollte. Eine dritte Gruppe, die nach Demokratie schrie. Die von außen ins Land kam. Vermutlich jedenfalls. Denn die USA… sie hatten keine gemeinsame Grenze mit dem Reich. Nicht, soweit Azriel wusste.
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#26
Zitat:6 - Überlege dir interessante neue Namen für das Confederate Kingdom, für den Fall dass es an die Sklaven fällt

Der Punkt wird ebenfalls in dieser Szene thematisiert:
Zitat:Und dann würde es nichts mehr damit werden, im Confederate Kingdom eine Gesellschaftsreform durchzusetzen. Keine Sklaven würden über sich selbst sagen können, dass sie im Kollektiv ehemalige Sklaven waren. Doch hätten sie die Chance… für Azriel war es verständlich, dass sie auch darüber nachdenken konnten, inwiefern sie unter einer anderen Regierungsform leben wollten. Mitbestimmung statt Unterordnung wäre durchaus eine verlockende Aussicht. Eine Aussicht, die sich dann auch im Namen des Staats widerspiegeln sollte. Confederate Kingdom war dann nicht mehr gerechtfertigt. Vrystaat würde deutlich besser passen, sollte es ihnen gelingen, ihre Freiheit durchzusetzen. Ganz unbewusst griff Azriel in der ersten Überlegung dabei auf ein Wort zurück, das Afrikaans war. Ein Wort aus einer Sprache, die er nicht bewusst beherrschte und sich zum Teil aber doch in seinem Wortschatz, seiner Weltsicht wiederfand. Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts hatte es um Lesotho herum Staaten gegeben, die dieses Namenselement in sich getragen hatten. Freiheit. Für ihn wäre das ein wichtiger, sprechenderer Name für den Staat als der jetzige Hinweis darauf, dass es sich um einen Zusammenschluss handle. Aber Königreich der Freiheit war vielleicht schon wieder ein zu großes Versprechen.
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#27
Na dann mag ich auch mal. So generell bezieht sich alles auf diese Szene. Ich versuche aber auch immer, eine besonders passende Stellen zu zitieren.

9.Lass deinen Charakter Ingame über die Folgen des Sklavenaufstands nachdenken
Zitat:„Was macht diese Bewegung wirklich besser als das, was mal war? Im Moment noch nichts, weil niemand weiß, wohin es im Endeffekt führen soll.“ Nein, damit sprach sie sich nicht für Sklaverei aus. Nur gegen die Möglichkeit, dass alles aus Unwissenheit und Planlosigkeit noch schlimmer wurde. Jemand an die Macht kam, welcher weder den jetzigen Sklaven noch den dortigen Menschen wirklich wohlgesonnen war. Wenn es einen Puppenspieler gab, dann hatte Alice Angst davor, dass er das Confed mit Fäden zum Ziehen und Abschneiden versah.
Zitat:„Der Gedanke, dass sie selbst für ihre Rechte einstehen, kann auch nur bewundert werden. Das wie bleibt aber…schwierig. Insbesondere, wenn man es so darstellt. Als reine Mitläuferschafft und Hinterlist, weil die Welt auf andere Ereignisse achtet.“ Eben das hatte er doch gerade angeführt. Von einer Warte waren das sicherlich negative Punkte. Von einer anderen aber nur allzu verständlich. „Ich muss aber auch gestehen, dass ich zu wenig über Kriegs- und Rebellionsführung weiß, um einschätzen zu können, ob man nicht eben solche Zeitfenster braucht, um Erfolg zu haben. Für mich fühlt es sich nur wie ein soziales Todesurteil an. Weil der Rest der Welt sich vor allem darauf stürzen wird, statt die guten Aspekte zu sehen.“ Ihr selbst war es doch auch so viel einfacher gefallen, es erst zu verurteilen und dann zu überlegen, ob es nicht sogar nötig war.

17. Verbündete: Sprich mit einem Nichtverbündeten Land des Confeds über dessen Sklavenaufstände
Zitat:„Um das Beispiel Sklaverei wieder aufzugreifen…Ja, sie nützt bestimmten Leuten. Wir müssen nur in die Richtung des Confeds sehen, um so ein Ungleichgewicht zu bemerken. Es ist richtig, wichtig, dass wir das nicht vergessen und alles wieder in alte Bahnen drängen. Gleichzeitig dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass es eine Zukunft geben wird.“ Eine, die geplant werden wollte. Von Menschen, da Gott sich nie einmischte. „Es ist auch eine Frage des Vergessens, des bewussten Ausblendens, ob eine Situation geschaffen werden kann, die für alle tragbar und vor allem besser tragbar ist. Es bringt nichts, wenn die Sklaven zu den Sklaventreibern werden.“ Hätte es den Frauen in Uganda geholfen? Den Minderheiten, die sich gegen Kolonialmächte erhoben hatten?

19. Suche das Gespräch über Sklaven mit einem Charakter, dessen Land selbst menschenunfreundliche Bedingungen aufweist
Zählt, dass Lesotho die hatte und erst auf dem Weg ist, da gefestigte Änderung durchzusetzen? Azriel selbst behauptet ja, dass der Bürgerkrieg nur bis zu einem bestimmten Punkt beendet ist:
Zitat:Inzwischen hat der Bürgerkrieg soweit ein Ende gefunden, dass es möglich ist, sich vorsichtig außenpolitischen Belangen zuzuwenden. Dafür hat man mich Präsident genannt – ein Begriff, der offenbar sehr mit Demokratie in Verbindung gesetzt wird…
Mein eigentlicher Post für die Aufgabe enthält dann:
Zitat:„Sklaverei ist keine Einbahnstraße“, pflichtete sie ihm bei. „Es ist aber auch keine Gemeinschaft, die man im Guten auflösen kann. Das Recht der Stärken siegt gerade in der Hinsicht immer wieder. Und wenn man entscheiden muss, ob das eigene Leben oder die Freiheit mehr zählen…“ Nein, Alice konnte es den Sklaven nicht verdenken, die sich für das Leben und gegen die Rebellion entschieden. Die Art von Mut, Wahnsinn, sich zu erhaben hatte nicht jeder. „Auch wenn es richtig und wichtig ist, dass wir dafür einstehen, was wir für richtig halten.“ So wie die Menschen im Confed das richtige taten. Es von Wahnsinn oder unbändigem Willen sprach, dass sie sich erhoben. Obwohl Alice den Zusammenhang zum großen Ganzen schwierig fand. Es war das eine, ein besseres Leben zu wollen. Doch was passierte, wenn die Vorbildwirkung der Rabenbewegung verflog? Was dann und welchen Plan hatten die Menschen im Confed? Ein System zu stürzen machte schließlich noch lang kein besseres daraus. „Vergessen ist auch gut, damit zukünftige Generationen ruhiger leben können. Ist es nicht auch so, dass es Bewegungen gab und gibt, welche die freie Wirtschaft als Sklaverei sehen? Dennoch würde wohl niemand wirklich zum Tauschhandel und ‚jeder wie er kann‘ zurückkehren wollen.“

23. Setze dich mit historischen Volksaufständen auseinander und vergleiche sie mit der Situation im Confed
Da haben wir zum einen, den Sweto-Aufstand. Den hab ich aus seiner realen Umgebung aber rausgelöst und nur damit verglichen. Wollte nicht für andere festlegen, ob es diesen Aufstand in ihrem Land gab oder nicht
Zitat:„Vielleicht wäre das alles nicht so gekommen, wenn man vorherige Unruhen anders gedeutet hätte. So wie man Rebellionen gegen Afrikaans als Sprache damit beruhigt hat, auch Dialekte und Landessprachen beizubehalten. So wie man die Maori nicht gänzlich zurück ins Meer getrieben hat.“ Gern hätte Alice genauere Beispiele angebracht. Doch sie wusste kaum, ob er sich in Neuseeland auskannte und in Aifrka kannte sie sich zumindest genug aus, um zu wissen, dass Soweto nicht in Uganda lag. Die Autorinnen zumindest gelogen hatten, als sie einen beschrieben Protest als ‚Aufstand in Soweto‘ bezeichnet hatten. Etwas, das sie nicht anbringen würde. Sie wollte gar nicht erst darüber diskutieren, wie vertrauenswürdig eine Wahrheit war, wenn sie auf Lügen basierte.
Habe aber auch Parallele zu Alaska und Kewaunee gesucht:
Zitat:„Die Menschen im Confed hätten nicht erst auf die Raben warten müssen. Warum sie es aber doch erst jetzt wagen…“ Konnte Alice nicht einschätzen. Was war an den Raben anders als an den der Tatsache, dass Kewaunee es irgendwie geschaffte Gleichgewicht zu finden? Was war an dieser brutalen Bewegung besser als an einem Interessenverbund? Wieso zählte es an dieser Stelle mehr, dass Menschen Rechten zugesprochen wurde, während es in Alaska nie Sklaven gegeben hatte? Vielleicht war Alice auch nur naiv. Immerhin hatte sie sich weder mit dem Confed, Kewaunee noch Alaska wirklich intensiv auseinander gesetzt. Nie dort gelebt. Selbst Alaska hatte sie sich nur so genau angesehen, weil sie Wolf kennengelernt hatte. Kewaunee, weil ihre Mutter den Umgang mit den Einheimischen interessant gefunden hatte. Hängen geblieben war nie genug, um wirklich mitreden zu können. Und doch tat sie es. Stand für einen Teil der gefährlichen Halbwarheiten. „Was macht diese Bewegung wirklich besser als das, was mal war? Im Moment noch nichts, weil niemand weiß, wohin es im Endeffekt führen soll.“ Nein, damit sprach sie sich nicht für Sklaverei aus. Nur gegen die Möglichkeit, dass alles aus Unwissenheit und Planlosigkeit noch schlimmer wurde.

36. Suche die Schuld an den Sklavenaufständen bei anderen nordamerikanischen Königreichen
Nicht so ganz Schuldsuche, aber eindeutig Bezug darauf, dass man sich an den falschen Bewegungen Vorbild genommen hat und Mitläufer geworden ist
Zitat:„Aber um den Gedanken nicht gänzlich ungeschehen zu machen…Wenn es erst eine Plattform braucht, wieso hat man dann nicht viel früher reagiert? Wenn man nicht vergisst, dann hätte man wissen müssen, was Dialoge erreichen können.“ Es gab andere Länder, die es geschafft hatten, Unruhen in etwas Positives umzuwandeln. Man musste dafür nicht einmal aus Nordafrika heraus. „Die Menschen im Confed hätten nicht erst auf die Raben warten müssen. Warum sie es aber doch erst jetzt wagen…“ Konnte Alice nicht einschätzen. Was war an den Raben anders als an den der Tatsache, dass Kewaunee es irgendwie geschaffte Gleichgewicht zu finden? Was war an dieser brutalen Bewegung besser als an einem Interessenverbund? Wieso zählte es an dieser Stelle mehr, dass Menschen Rechten zugesprochen wurde, während es in Alaska nie Sklaven gegeben hatte? Vielleicht war Alice auch nur naiv. Immerhin hatte sie sich weder mit dem Confed, Kewaunee noch Alaska wirklich intensiv auseinander gesetzt. Nie dort gelebt. Selbst Alaska hatte sie sich nur so genau angesehen, weil sie Wolf kennengelernt hatte. Kewaunee, weil ihre Mutter den Umgang mit den Einheimischen interessant gefunden hatte. Hängen geblieben war nie genug, um wirklich mitreden zu können. Und doch tat sie es. Stand für einen Teil der gefährlichen Halbwarheiten. „Was macht diese Bewegung wirklich besser als das, was mal war? Im Moment noch nichts, weil niemand weiß, wohin es im Endeffekt führen soll.“ Nein, damit sprach sie sich nicht für Sklaverei aus. Nur gegen die Möglichkeit, dass alles aus Unwissenheit und Planlosigkeit noch schlimmer wurde. Jemand an die Macht kam, welcher weder den jetzigen Sklaven noch den dortigen Menschen wirklich wohlgesonnen war. Wenn es einen Puppenspieler gab, dann hatte Alice Angst davor, dass er das Confed mit Fäden zum Ziehen und Abschneiden versah.
Zitat:„Ja, ich muss wohl unterscheiden.“ Nicht nur sie selbst, sondern natürlich mussten sie es alle. Gedanklich hatte Alice diese Unterscheidung zumindest schon wahrgenommen und doch nie in ihr Bewusstsein dringen lassen. Doch das konnte der andere kaum wissen. Wenn er ihre Gedanken lesen könnte, hätten sie wohl schon längst kein Gespräch mehr. Allein, weil er sie dann anders, wohl effektiver, von seinen Worten hätte überzeugen können. „Der Gedanke, dass sie selbst für ihre Rechte einstehen, kann auch nur bewundert werden. Das wie bleibt aber…schwierig. Insbesondere, wenn man es so darstellt. Als reine Mitläuferschafft und Hinterlist, weil die Welt auf andere Ereignisse achtet.“ Eben das hatte er doch gerade angeführt. Von einer Warte waren das sicherlich negative Punkte. Von einer anderen aber nur allzu verständlich. „Ich muss aber auch gestehen, dass ich zu wenig über Kriegs- und Rebellionsführung weiß, um einschätzen zu können, ob man nicht eben solche Zeitfenster braucht, um Erfolg zu haben. Für mich fühlt es sich nur wie ein soziales Todesurteil an. Weil der Rest der Welt sich vor allem darauf stürzen wird, statt die guten Aspekte zu sehen.“ Ihr selbst war es doch auch so viel einfacher gefallen, es erst zu verurteilen und dann zu überlegen, ob es nicht sogar nötig war.
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