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Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Wien
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Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele Wien


Stephansdom
Der Stephansdom Wien mit der berühmten Glocke Pummerin ist weltbekanntes Kulturgut und Wahrzeichen Wiens. Der Bau außerhalb der Stadtmauern begann bereits 1137. Die Weihung erfolgte 10 Jahre später durch Bischof Reginbert von Passau. Der Südturm mit einer Höhe von 137 m bedeutet für Rang 8 in der Hitliste der höchsten Kirchen der Welt. Den Grundstein für den Bau des Südturms legte Rudolf IV. der Stifter im Jahr 1359. Das Singertor wurde im Jahr 1380 fertiggestellt und gilt als Hauptwerk der Hochgotik in Wien. Der Bau des Nordturms wurde im Jahr 1450 von Meister Hans Puchsbaum begonnen. Jedoch 61 Jahre später eingestellt. Während man den Nordturm in einem Lift hochfahren kann, muss man den Südturm über eine schmale Wendeltreppe erkunden. 343 Stufen sind zu erklimmen, um in die Türmerstube zu gelangen.

Rathausplatz
Der Rathausplatz bietet ganzjährig Raum für bedeutende Events, wie den Lifeball, Christkindlmarkt und Silvesterpfad, Eröffnung der Wiener Festwochen, Wiener Eistraum, das Bikefestival, Meisterfeiern der Wiener Fußballvereine, Maiaufmärsche, Steiermarkdorf, sowie Opernaufführungen und Konzerte. Das Rathaus von Friedrich von Schmidt wurde 1872 bis 1883 im Stil der Neogotik errichtet. Eingeweiht wurde es am und am 12.12.1883.

Kunsthistorisches Museum
Karl von Hasenauer und Gottfried Semper wurden mit dem Bau repräsentativer Museen im Jahre 1871 beauftragt. Die unzähligen Kunstschätze der Habsburger übersiedelten ein Jahr vor der Eröffnung ins Kunsthistorische Museum. Am 17.10.1891 öffnete es erstmals seine Pforten. Während des 2. Weltkrieges gelangten die bedeutendsten Gemälde (Dürer, Rembrandt) in die Bergwerksstollen von Hallein und Bad Ischl.

Naturhistorisches Museum
Die Sammlungen des kaiserlichen Naturalienkabinetts gehen auf Franz Stephan von Lothringen, Rudolf II., Prinz Eugen und Franz I. zurück. Das Bauwerk wurde von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer fertiggestellt. Das Museum bietet einen Kuppelraum mit der Stellerschen Seekuh und 39 Schausäle, mit dem Dinosauriersaal, einer zoologischen und anthropologischen Abteilung, einer Meteoritensammlung und ein Planetarium. Ein besonderes Erlebnis bietet eine Nachtführung im Naturhistorischen Museum. Dabei ist auch ein Besuch auf den Dächern des Hauses gestattet, welcher einen beeindruckenden Blick über die Dächer von Wien eröffnet.

Albertina
Das in den Jahren 1742 bis 1745 erbaute Palais Taroucca, wurde im Jahr 1804 für Herzog Albrecht v. Sachsen-Teschen erweitert und umgebaut. Es beherbergt die größte Sammlung der Welt an Graphiken. Die Albertina gilt heute als eines der Aushängeschilder österreichischer Museen. Wahre Publikumsmagneten sind die Sonderausstellungen.

Haus des Meeres
Im Flakturm des Esterhazyparks tummeln sich auf einer Fläche von ca. 5.000 m² etwa 10.000 Krokodile, Giftschlangen, Echsen, Fische, Haie und Schildkröten. Im  neuen Tropenhaus finden sich  fliegenden Vögel und quirlige Äffchen. Das Haus des Meeres ist eine der Hauptattraktionen Wiens und bietet eine Dachterrasse mit der Oceans-Sky Cafeteria, von wo Sie einen herrlichen Blick über die Dächer der Großstadt genießen. Da das Haus keine Subventionen erhält, sind ausschließlich Spenden und Eintrittspreise die Einkommensquellen. In der Daueraustellung "Erinnern im Innern" im Flakturmmuseum wird die Vergangenheit des Gebäudes beleuchtet.

Ankeruhr
Die Ankeruhr Wien findet man in der nördlichen Innenstadt (Hoher Markt). Geschaffen hat dieses außergewöhnliche Jugendstilwerk Franz von Matsch  zwischen 1911 und 1914. Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass die Ankeruhr eigentlich eine ca. 10 Meter breite und ca. 7 Meter hohe Brücke ist. Sie verbindet die zwei Gebäudeteile des Ankerhofes. Der Durchmesser der Uhr selbst beträgt ca. 4 Meter.

Vermählungsbrunnen
Der 1732 von Johann Emanuel Fischer von Erlach erbaute Vermählungsbrunnen besteht hauptsächlich aus weißem Marmor und Bronze. Er ist der Vermählung von Jesus Eltern, Maria und Josef, gewidmet. Die Statuen von Maria, Josef und dem Hohepriesterstehen auf einem Sockel in der Mitte, die Vorsprünge zeigen vier Engel. Geschaffen wurden diese Marmorfiguren vom venezianische Bildhauer Antonio Corradini.

Maria Theresien Platz
Der Maria Theresien Platz Wien befindet sich direkt an der Ringstraße. Eingebettet in eine imperialen Kulisse zwischen Natur- und Kunsthistorischem Museum. Ringstraßenseitig befindet sich die Hofburg, an die andere Seite des Platzes grenzt das Museumsquartier. Das Maria Theresien Denkmal ist ein riesiges Denkmal in der Mitte von dem Platz. Das wahrscheinlich wichtigste Monument von den Habsburgern wurde errichtet unter der Leitung von Kaspar von Zumbusch in 13jähriger Bauzeit. 1888 wurde es unter Anwesenheit von Kaiserin Sissi feierlich enthüllt. Das über 19 Meter hohe und ca. 44 Tonnen schwere Denkmal stellt Kaiserin Maria Theresia (sie regierte von 1740 bis 1780, sie reformierte z.B. das Schulwesen, kümmerte sich um Staatsgeschäfte ebenso wie um ihre 16 Kinder) in Form einer überlebensgroßen, 6 Meter hohen Figur dar.

Wiener Staatsoper
Die Oper Wien gilt nicht nur als das -Erstes Haus am Ring- und somit als imposantes Gebäude an der Ringstraße, sondern als weltweit bedeutendes Opernhaus. Auf 1.709 Sitz- und 567 Stehplätzen kann das Publikum allabendlich Opernvorstellungen, Ballettabende, manchmal Konzerte und ein Mal im Jahr eine Operette - nämlich die "Fledermaus" als traditionelle Silvestervorstellung - in der Staatsoper im Zentrum von Wien genießen. Weltberühmt sind auch die Wiener Philharmoniker welche sich nur aus Mitgliedern des Staatsopernorchesters zusammensetzten. Nicht minder bekannt ist der Wiener Opernball, welcher von Prominenz aus aller Welt - speziell Künstlern sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft - besucht wird.

Michaelergruft
Die Michaelerkirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche am Michaelerplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt. Sie ist eine der ältesten Kirchen Wiens. Bekannt ist die Kirche vor allem wegen der Michaelergruft. In ihr sind ca. 4000 Menschen bestattet worden. In der Gruft wurden ausschließlich die reichen Bürger und Adeligen beigesetzt. Die Gruft in der heutigen Form entstand von 1560 bis 1731 und wurde bis 1784 genutzt. In der Katakombe konnten sich die Adeligen und Bürger eigene Grüfte kaufen, in denen sie mit ihren Verwandten exklusiv bestattet wurden. Diese Familiengräber waren sehr teuer und finanzierten den Unterhalt der Gruft. Nachgewiesen sind Bestattungen innerhalb der Kirche ab dem Jahr 1350. Die Michaelergruft ist berühmt für ihre Mumien, die wahrscheinlich durch das Klima in der Gruft entstanden sind. Aufgrund von Schädlingsbefall (Rüsselkäfer) wird die Michaelergruft seit 2006 fortlaufend renoviert.

Michaelerplatz (Römische Ausgrabungen)
Auf dem Boden der heutigen Wiener Innenstadt stand zur Römerzeit das Militärlager Vindobona. Hier kreuzten sich die Bernsteinstraße (Nord-Süd) mit der Limesstraße (West-Ost). Am heutigen Michaelerplatz befand sich die Vorstadt zum Lager, in dem vor allem Frauen und Kinder wohnten. Zumindest bis ins 5. Jahrhundert wurden die Gebäude verwende. In der Zeit der Völkerwanderung waren jedoch die Grenzen des römischen Reiches sehr durchlässig und so dürfte es bereits einige Zeit davor zu
häufigen Angriffen und auch Zerstörungen gekommen sein.

Hundertwasserhaus
Das Hundertwasserhaus in Wien zählt zu den architektonischen Highlights Österreichs. Das von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Haus zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Das Hundertwasserhaus in Wien trägt unverkennbar die Handschrift des Künstlers Friedensreich Hundertwasser, der mit bürgerlichem Namen Friedrich Stowasser hieß. Die mit vielen bunten Farben verzierte Außenfassade des Hundertwasserhauses in Wien zieht die Blicke geradezu magisch an. Wer im Hundertwasserhaus wohnt, hat zudem das Recht, die Fassade rund um die Fenster ganz nach dem eigenen Geschmack zu gestalten. Mehr als 200 Bäume und Sträucher auf den Balkonen und Dachterrassen machen aus dem Hundertwasserhaus eine grüne Oase mitten in der Stadt. Das Hundertwasserhaus ist lediglich von außen zu besichtigen.
Gleich gegenüber des Hundertwasserhauses befindet sich allerdings das Hundertwasser Village, das besichtigt werden kann. Es entstand 1990-1991 aus einer Reifenwerkstatt. Der Künstler gestaltete hier sein einziges Einkaufszentrum mit einem "Dorfplatz", einer Bar und zahlreichen Geschäften im typischen Hundertwasser-Stil.
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