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Die Schwarzen Raben
#1
Eine Definition

Vorwort
Sie werden "die Raben" genannt und stellen für die absolutistisch geprägte Welt des Divided Kingdoms eine große Gefahr dar. Dabei tappen die royalen Herrscher im Dunkeln wer genau diese Raben sind, was sie erreichen wollen und das bisher erworbene Wissen unterscheidet sich (derzeit) stark von der Realität.

Raben werden als Gruppe wahrgenommen, nicht als Einzeltäter. Sie sind daran interessiert die Machtverhältnisse ihres Landes zu verändern und gehen dabei äußerst unterschiedlich vor. Die Struktur der Rabengruppen sieht kein Erbrecht vor - Anführer bilden sich anhand anderer Merkmale wie Stärke, Charisma, oder Wissen, heraus.
Möchtest du bei der politischen Gestaltung eines Landes mitmischen und dabei nicht den Herrscher spielen, bieten sich die Raben an.

Sichtweise und Wissen des Adels
Der Adel bezeichnet gern alles, was sich gegen den herrschenden Stand auflehnt als "Raben". Wann und von wem dieser Begriff eingeführt wurde ist heute nicht mehr ersichtlich, er hat sich aber international als Bezeichnung für rebellische Gruppierungen etabliert. Ein klarer Kontrast zu terroristischen Einzeltätern, ein Wort das so gut wie jedem Blaublüter die Nackenhaare aufstellen lässt. Die Raben verüben Attentate, wollen den Adel generell tot sehen, sind weltweit vernetzt und sind sehr gut darin, ihre Hierarchien zu verschleiern. Der Kampf gegen sie gleicht dem gegen die Hydra - schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Bisher ist es kaum gelungen Spione erfolgreich bei ihnen einzuschleußen - entweder sie wurden enttarnt, oder gelangten bisher an nicht wirklich verwertbares Material. Geheimdienste aller Länder würden nur zu gern mehr über ihren Feind wissen.

Die seit Februar existente USA als erstes demokratisches Rabenland wird bis dato nicht anerkannt und die (ehemalige) "Präsidentin" Erin Snyder als Oberhaupt der Rabenorganisation gesehen.
Einer der Gründe für die Fehlinterpretation der Rabenstruktur ist, dass im feudalistisch geprägten Weltbild der Adeligen die demokratische Entscheidungsfindung schwer zu fassen ist. Zumeist wird die Macht der angeblichen Rabenanführerin daher mit der einer Königin gleichgesetzt.

Seit der Eroberung der westamerikanischen Königreiche ist klar, was die Raben wollen: Demokratie einführen. Herrscher, die nur für eine bestimmte Zeit an der Macht sind und durch die einfache Bevölkerung gewählt werden. Die Idee einer Demokratie ist für den Adel so gefährlich, dass die meisten Länder radikal gegen Rebellen im eigenen Land vorgehen. Was genau eine Demokratie ist, ist den meisten Mitgliedern des Adels nicht ganz klar - man will es auch gar nicht erst wissen. Es ist widerwärtiges Wissen, sollte von dieser Welt getilgt werden. Dass demokratische Ideen ausgerechnet im Griechenland der Antike ihre Vorbild finden, wird verdrängt. Genauso wie das Wissen über sonstige alternative Regierungsformen nicht zum selbstverständlichen Wissen eines Adeligen gehören.

Außer der antiken Demokratie und Monarchie gab es in der Praxis nie andere Regierungsformen.

Die Raben aus Rebellensicht
Dass viele Rebellengruppen international vernetzt sind ist wahr und man tut sich auch sehr viel leichter mit fremdländischen Organisationen zu kooperieren, als es der Adel je könnte: es gibt keine zerstrittenen Herrscherfamilien, kein Erbrecht, Entscheidungen werden meist nicht von einer Person allein gefällt und man stellt derzeit noch das Gemeinsame vor das Trennende: die Macht muss neu verteilt werden. Wie genau diese neue Machtverteilung aussehen soll, da scheiden sich die Geister. Erheblich.

Im Gegensatz zum Wissensstand der Adeligen sind die Raben keine einheitliche internationale Vereinigung. Es gibt hunderte Rebellengruppen, mehr als es Königreiche gibt und ganz sicher hat man keinen gemeinsamen Anführer.

Geschweige denn ein gemeinsames Ziel.

Viele Gruppen sehen sich nicht einmal selbst als "Raben", oder kennen sich mit deren durchaus vorhandenen Vernetzung aus. Daran sieht man deutlich, dass der gemeinsame Oberbegriff nicht von den Rebellen selbst stammt.
Man hat allerdings auch wenig Interesse etwas am Wissen der Adeligen zu ändern. Gemeinsam wirkt man stärker, Fädenzieher werden oft an anderen Orten vermutet. Gerade kleine Zellen profitieren davon und Neueinsteiger bei den Rebellen wissen für gewöhnlich selbst nicht, dass es mit der internationalen Einheit nicht so weit her ist.

Üblich unter Raben ist es, sich mit einem Codenamen durch die Welt zu bewegen, unter eben jenem stellt man sich fremden Raben vor, eben jenen benutzt man im Darknet - sollte man im geheimen Bereich des Internets unterwegs sein.

Die zurückgetretene Präsidentin der USA, Erin Snyder, ist Anführerin der wohl mächtigsten Rebellengruppe weltweit - hat aber auch nur innerhalb ihrer eigenen Gruppe etwas zu entscheiden. Manche Rabenzellen bewundern die US-Amerikaner, andere sehen sie aus verschiedenen Gründen mit einer gewissen Skepsis und manche würden diese Demokraten auch gern zum Mond schießen. Durch den Rücktritt Snyders sind allerdings auch bei den US-Amerikanern Risse im Machtgefüge entstanden.

Demokratie ist nur eine der zig Regierungsformen, die Raben vorschweben. Manche Gruppierungen wollen einfach "nur" Diktaturen erreichen, die Abschaffung der göttlichen Vorsehung, andere favorisieren Kommunismus, Oligarchien, oder andere Staatsformen. Einige wenige Gruppen wollen gar nur die Aufspaltung des eigenen Landes erreichen, ohne dabei die Strukturen einer Monarchie abwertend zu sehen, sie können ihrem eigenen Herrscherhaus treu ergeben sein. Klingt kompliziert, ist auch so.


Was Raben über Raben wissen
Grundsätzlich ist es schwer etwas über andere Rabenzellen herauszufinden, es sei denn man kennt Codenamen von Mitgliedern - dann spuckt das Internet tatsächlich ein paar Infos aus - es hat Vorteile untereinander irgendwie auffindbar zu sein. Gerüchte über die Vorgehensweisen andere Zellen gibt es aber natürlich überall.
Unter Raben gilt generell, dass man sich am besten durchfragt. Will man beispielsweise etwas von der slowakischen Rabenzelle, könnten Nachbarzellen (Österreich-Ungarn, Böhmen,...) etwas darüber wissen.

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